Wie Sie Instagram Shoutouts kaufen können

Instagram wächst – und damit auch die Möglichkeiten der Werbung. Wir erklären das Konzept der „Instagram Shoutouts“, welche Bedingungen dafür erfüllt sein müssen und ob das ganze auch einfacher geht.

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Was sind Instagram Shoutouts?

Shoutouts – auf Deutsch in etwa „Gruß“ oder „Öffentliche Anerkennung“ – sind eine Art bezahlte Werbung. Influencer, einflussreiche Instagram Nutzer, bewerben mit einem Shoutout einen weniger bekannten Account auf ihrer eigenen Seite. Dank ihrer Reichweite und einigen netten Worten tragen sie effektiv zum Wachstum des anderen Kanals bei.

Instagram Shoutouts kommen oft in Form eines Screenshots. Manchmal werden aber auch Videos oder eine Verlinkung in der Bio unter dem Accountnamen veröffentlicht. In der Regel bleibt der Shoutout 24 Stunden auf dem Profil sichtbar. Durch Nennung des Nutzernamens, Links oder Hashtags leiten die Influencer ihre eigenen Follower gezielt auf den anderen Account weiter.

Instagram Shoutouts sind nicht zu verwechseln mit Instagram Mentions. Bei letzterem handelt es sich tatsächlich nur um eine Nennung mit @ oder Hashtag, zum Beispiel in der Description eines Fotos oder in einem Kommentar. Beim Shoutout hingegen wird auch der Inhalt des anderen Kanals gezeigt – als Screenshot eines Posts oder als eigens produziertes Video.

Wie unterscheiden sich Shoutouts von Instagram Ads?

Influencer und Werbekunde kommen in der Regel aus der selben Nische. Will letzterer zum Beispiel seinen Hundesalon bewerben, wäre die Kooperation mit einem Account über Katzenbäume nicht sinnvoll. Instagram Shoutouts sind also eine gezielte Werbemaßnahme, da sie nur an Nutzer mit ähnlichen Interessen ausgespielt werden.

Damit lässt sich der Unterschied zu Instagram Ads am besten erklären. Denn während Instagram Ads eher zufällig im Newsfeed eines Nutzers auftauchen, handelt es sich beim Shoutout um eine Empfehlung auf einem thematisch verwandten Account.

Der Influencer wurde für den Shoutout zwar bezahlt, allerdings trifft er seine Wahl auch sorgfältig. Schließlich postet er den Inhalt eines anderen Accounts auf seinem eigenen – und das will schon etwas heißen.

Aus diesem Grund empfinden viele Instagram Nutzer Shoutouts auch nicht als Werbung. Instagram Ads hingegen stören im Newsfeed und sind durch die Bezeichnung „Sponsored“ und die klare Verkaufssprache auch als Werbung identifizierbar.

Instagram Shoutouts wirken subtiler, nahbarer, haben dank der persönlichen Empfehlung einen vertrauenswürdigen, authentischen Charakter. Kein Wunder also, dass Influencer Marketing so beliebt ist. Kooperationen und Mund-zu-Mund Propaganda sind schlichtweg effektiver als klassische Anzeigen.

Instagram Shoutouts: Voraussetzungen und Herangehensweise

Sie sind von Instagram Shoutouts vollends überzeugt? Dann wird es jetzt Zeit, sich ein paar wichtige Fragen zu stellen.

Kann Ihr Account Influencer begeistern?

Die bittere Wahrheit? Instagram Shoutouts sind nicht für Jedermann. Manche Nischen sind so klein, dass es gar keine passenden Influencer gibt. Immerhin gibt das Hoffnung, selbst Influencer zu werden. Hätten Sie nur ein paar mehr Follower...

Abonnentenzahl

Tatsächlich spielt die Größe des eigenen Accounts eine wichtige Rolle. Auch wenn Shoutouts vergütet werden, tragen Influencer auch ein gewisses Risiko. Und sind deshalb berechtigterweise anspruchsvoll. Wenn Sie nur wenige Follower haben und die Interaktion auf Ihren Fotos kaum der Rede wert ist, wird Ihr Account für einen Influencer leider nicht relevant sein.

Schließlich legt der Influencer ein gutes Wort für Sie ein. Wenn Ihre Seite das in keiner Weise erfüllt, macht sich der Influencer unglaubwürdig. Das gilt übrigens umso mehr für Ihre Inhalte.

Qualität des Kanals

Werfen Sie einen kritischen Blick auf Ihre Fotos. Haben Sie eine eigene Bildsprache? Steht hinter Ihren Fotos ein Konzept oder wirkt alles irgendwie wahllos zusammen gewürfelt? Sind Sie fotografisch begabt, mit den wichtigsten Techniken vertraut?

Und, was zeigen Sie auf Ihren Bildern? Egal, ob es sich um ein Unternehmen, ein Produkt oder ein Hobby handelt – wichtig ist, wie Sie es darstellen. Machen Ihre Fotos Lust auf mehr? Oder sind sie eher uninspiriert? Passen die Descriptions zum Inhalt, nutzen Sie originelle Hashtags?

All das sind Fragen, die sich ein Influencer stellt, wenn er um einen Shoutout gebeten wird. Entspricht die Seite (noch) nicht seinen Standards, sind die Chancen auf eine Zusammenarbeit gering.

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Wo finden Sie „Ihren“ Influencer?

Sie wirken etwas geknickt. Die Auswahlkriterien sind hart, das stimmt. Vielleicht ist es Ihnen ein Trost, dass Sie den Influencer ebenso kritisch unter die Lupe nehmen sollten. Ihre drei wichtigsten Leitfragen lauten:

  1. Passt der Influencer zu meiner Nische?
  2. Wie viele Follower hat der Account?
  3. Wie hoch ist die Engagement Rate?

Influencer sprießen wie Pilze aus dem Boden. Eine kurze Google Suche nach den Top Influencern 2019 liefert zahlreiche Einträge und Listen mit den einflussreichsten Accounts. Das muss Sie aber gar nicht interessieren – es sei denn, sie passen perfekt zu Ihrem Produkt. Mehr Erfolg verspricht diese Herangehensweise:

Die eigene Nische finden

Identifizieren Sie Hashtags und Keywords, die Ihr Produkt am besten beschreiben. So weit, so gut. Die richtige Arbeit fängt mit der Auswertung der Ergebnisse an. Denn nun müssen Sie diejenigen Accounts herausfiltern, die für Ihren Shoutout in Frage kommen.

Achten Sie dabei nicht nur auf den Inhalt, sondern auch auf das Alter, Geschlecht, Herkunftsland und die Sprache Ihrer Zielgruppe. Was nützt Ihnen ein Account, der von gut situierten Frauen aus München-Pasing abonniert wird, wenn Ihre Kundinnen in Berlin-Neukölln leben und noch studieren?

Die Zielgruppe muss übereinstimmen, alles klar. Viel wichtiger ist doch aber die Menge der Nutzer, oder?

Abonnentenzahl und Interaktionsrate lesen

Die Abonnentenzahl verrät, ob ein Account als einflussreich bezeichnet werden kann. Sie sollten sich von den vielen Nullen hinter der 1 jedoch nicht blenden lassen. Viele Instagram Follower verheißen viel Resonanz.

Entscheidender ist jedoch deren Aktivität. Wenn ein Kanal eine Million Follower hat, seine Posts im Durchschnitt aber nur 100 Likes erhalten, geht das Interesse der Nutzer offensichtlich gen Null.

Ihr Hauptaugenmerk sollte auf der Engagement Rate – dem Verhältnis zwischen Follower und Interaktion – liegen. Gut ablesen lässt sich das an Videos. Ein Account mit 40.000 Abonnenten scheint erst einmal unbedeutend. Mit 4.000 bis 6.000 Video Views sowie Likes, die ebenfalls im tausender Bereich liegen, lässt sich aber definitiv arbeiten.

Moderate Followerzahlen haben übrigens noch einen anderen Vorteil: Diese Influencer werden nicht mit Anfragen überhäuft und verlangen in der Regel auch nicht so viel Geld wie die „Stars“. Doppeltes Glück für Sie!

Wie stellen Sie den Kontakt her?

Haben Sie ein paar Kandidaten ausfindig gemacht, können Sie Ihre Anfrage einfach als Direktnachricht verschicken. So unkompliziert das auch klingen mag – selbstverständlich gibt es auch hier eine Reihe von Fettnäpfchen, in die Sie treten könnten.

Steter Tropfen höhlt den Stein

Stellen Sie sich vor, jemand bittet Sie um einen Shoutout. Was würden Sie machen, wenn Ihnen der Nutzername gänzlich unbekannt vorkommt? Richtig, Sie würden ein paar Nachforschungen anstellen. Und dabei merken, dass der Account Ihnen weder folgt, noch Ihre Beiträge kommentiert.

Die erste Regel heißt deshalb: Folgen, liken, kommentieren! Warum sollte der Influencer Interesse zeigen, wenn Sie es offensichtlich nicht tun? Übertreiben Sie es aber nicht! Wenn Sie den Ausgewählten eine Woche lang regelrecht stalken, dann die Direktnachricht rausschicken und im Anschluss nichts mehr tun, handeln Sie alles andere als glaubwürdig.

Geben Sie der Sache Zeit! Folgen Sie dem Account, liken Sie Inhalte, die Ihnen wirklich gefallen und hinterlassen Sie ernstgemeinte Kommentare – ohne dabei Ihre Absichten zu verraten.

Gut geplant ist halb gewonnen

Auch Ihre Anfrage will wohl überlegt sein. Nehmen Sie dem Influencer so viel Arbeit wie möglich ab. Machen Sie einen Screenshot Ihres beliebtesten Fotos oder produzieren Sie ein kleines Video mit Ihrem Verkaufsschlager. Ladenhüter lassen Sie lieber im Regal. Was schon analog nicht begeistert, fällt in den digitalen Medien erst recht durch.

Identifizieren Sie den Wochentag, zu dem Ihr Shoutout am besten wahrgenommen wird, und legen Sie auch eine Zeit fest. Je mehr Gedanken Sie sich im Voraus machen, desto professioneller wirken Sie auf Ihren Influencer. Last, but not least: Kommunizieren Sie klar und freundlich, selbst, wenn der Shoutout nicht die gewünschte Resonanz erhält oder eine Absage kommt.

Instagram Shoutouts: Geht das auch einfacher?

Hätten Sie gedacht, dass die Empfehlung eines Influencers so viel Arbeit macht? Die strenge Analyse des eigenen Accounts, die langwierige Suche nach einem Influencer, die wochenlange Vorbereitung?

Glücklicherweise hat Social Media Daily Ihnen die meiste Arbeit schon abgenommen. Wenn Sie auf Ihren eigenen Shoutout nicht länger warten möchten, sprechen Sie uns gerne an!

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Bild 1: © Shane Rounce; Bild 2: © Juliana Malta; Bild 3: © César Guadarrama Cantu; alle auf Unsplash